01 · HERZ
Hypertrophe Kardiomyopathie
HCM
Für Ragdolls ist eine rassespezifische Variante im MYBPC3-Gen bekannt. Der DNA-Test kann zeigen, ob die Variante R820W nicht, einmal oder zweimal vorliegt – eine wichtige Information für die Auswahl einer Verpaarung.
Was das Ergebnis bedeutetDer Test erfasst diese bekannte Ragdoll-Variante, aber nicht jede mögliche Ursache einer Herzerkrankung. Ein negatives Ergebnis ist deshalb keine lebenslange HCM-Garantie.
02 · NIERE
Polyzystische Nierenerkrankung
PKD
PKD1 ist eine vererbbare Erkrankung, bei der sich Zysten in den Nieren bilden können. Ein Gentest sucht nach der bekannten PKD1-Variante und hilft, genetisch belastete Verpaarungen zu vermeiden.
Was das Ergebnis bedeutetEin PKD1-Test ist kein allgemeiner Nierencheck. Organfunktion und andere Nierenerkrankungen werden tierärztlich mit eigenen Verfahren beurteilt.
03 · GENETIK
Rassespezifisch statt wahllos
Erbkrankheiten
Nicht jede Mutation ist für jede Rasse gleich relevant. Deshalb werden bekannte Varianten passend zu Rasse, Abstammung und individuellem Befund ausgewählt und nicht einfach als beliebige Maximal-Liste abgehakt.
Was das Ergebnis bedeutetEin Panel kann nur Varianten erkennen, nach denen es gezielt sucht. Es schließt unbekannte oder nicht genetisch bedingte Erkrankungen nicht aus.
04 · BLUT
A, B oder AB
Blutgruppe
Die Blutgruppe ist für die Verpaarungsplanung relevant. Trägt die Mutterkatze Blutgruppe B und entstehen Kitten mit Blutgruppe A, kann es nach der Geburt zu einer gefährlichen Unverträglichkeit über die erste Muttermilch kommen.
Was das Ergebnis bedeutetDie Kenntnis der Blutgruppen ermöglicht es, Paarungen und die Versorgung direkt nach der Geburt vorausschauend zu planen.
05 · ABSTAMMUNG
Nachvollziehbar dokumentiert
Identität & Elternschaft
Genetische Marker können Identität und Elternschaft absichern. Die Zugehörigkeit zur Rasse wird dagegen über dokumentierte Abstammung, Stammbaum und den Zuchtverband belegt – nicht durch einen vermeintlichen ‚Reinrassigkeitstest‘.
Was das Ergebnis bedeutetDiese klare Trennung verhindert übertriebene Versprechen und macht Zuchtentscheidungen nachvollziehbarer.